Ziel einer jeden Unternehmensführung ist die Schaffung von Wert. Die Wertschaffung stellt für Versicherungsunternehmen eine besondere Herausforderung dar. Wesentliche Planungs- und Steuerungsparameter sind aus der Natur des Geschäftes unsicher. Dies gilt sowohl für die Entwicklung an den Kapitalmärkten als auch für Schadenanzahlen und – höhen. Entsprechend vielschichtig sind zentrale Fragestellungen der wertorientierten Steuerung von Versicherungsunternehmen:

  • Bietet ein bestimmtes Marktsegment Chancen auf Ertragswachstum?Problematische Mehrfacharbeit ohne Business Intelligence
  • Welche Marktsegmente liefern einen positiven Wertbeitrag?
  • Bieten die Geschäftsaktivitäten eine adäquate risikoadjustierte Rendite?
  • Wird durch die Geschäftsaktivitäten eine Risikoreduzierung durch Diversifikation erreicht?
  • Ergeben sich besondere Risiken aus Tail Events?
  • Welche Investment Strategie ist optimal? Mit welcher übergreifenden Entwicklung an den Kapitalmärkten ist zu rechnen und wie kann diese durchgängig berücksichtigt werden (z.B. einheitliche Zinskurve bei allen Fair Value Berechnungen)?
  • Welche versicherungstechnischen Risiken ergeben sich? Welches Pricing ist korrekt?
  • Welchen Risiken sollte mit Eigenkapital, welchen mit Hedging begegnet werden?
  • Welchen Geschäftsbereichen sollte aus Sicht der übergreifenden Unternehmenssteuerung welche Zeichnungskapazität (Kapital) zugeordnet werden?

Offenkundig ist, dass es sich bei diesen Fragestellungen um hochgradig interdependente Sachverhalte handelt. Alle Bereiche des Unternehmens müssen zusammenarbeiten, um zu Entscheidungen zu kommen, die für das Unternehmen insgesamt möglichst optimal sind. Dabei können einzelne Funktionen in unterschiedlichen Bereichen angesiedelt sein, wie z.B. Finance, Aktuariat, Schadencontrolling oder Risikomanagement.

Ohne integrierten Grunddatenhaushalt arbeiten die Fachbereiche im Versicherungsunternehmen in getrennten Informationssilos. Abstimmungen finden nur unsystematisch - mitunter auch nur sporadisch - statt. Das Ergebnis ist neben einer grundsätzlichen Ineffizienz durch Dopplearbeiten eine Inkonsistenz der Steuerungsaussagen in den interdependenten Fachbereichen.

Die wichtigsten interdependenten Fachbereiche, die im Rahmen der wertorieniterten Steuerung zu integrieren sind im Einzelnen:

Konsistente Grunddaten durch Business Intelligence
   Pricing & Reservierung
   Vertrieb, Underwriting
   Investment Management
   Marketing & CRM
   Schadenmanagement
   Rückversicherung
   Incentivierung
   Marktkommunikation

 

Die integrierte Betrachtung all dieser Funktionen sowie die Ableitung konsistenter Risikomodelle in den entsprechenden Abteilungen erfordert den Aufbau eines integrierten Data Warehouses mittels Methoden der Business Intelligence. Diese integrierte Business Intelligence Plattform sorgt in allen Fachbereichen zunächst für konsistente Grunddaten. Darüber hinaus wirkt dieses Data Warehouse auch als Data Hub in welchen die Fachbereiche ihre jeweiligen Ergebnisse publizieren und diese wiederum von anderen Fachbereichen beziehen, so dass eine Abstimmung möglich wird. Integrierte Risikomodelle basieren so auf den gleichen Annahmen und Zwischenergebnissen. Durch eine einheitliche Reporting Schicht werden die Ergebnisse ferner an die Stellen im Unternehmen verteilt, an denen sie tatsächlich Entscheidungsrelevanz entfalten können.

Unsere Kompetenz
INFORMATION WORKS besitzt umfassende Erfahrung in allen Fachbereichen von Versicherungsunternehmen sowie bei der Ausgestaltung von Business Intelligence Plattformen zur Unterstützung eines integrierten Risikomanagements für die wertorientierte Steuerung. So haben Berater von INFORMATION WORKS bei einem der ersten Projekte zum Aufbau einer dynamischen Finanzanalyse mit Zielrichtung auf wertorientierte Steuerung und Solvency II in Deutschland mitgewirkt.

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Vertrauen schaffen durch verlässliche Kommunikation

Versicherungsunternehmen haben einen besonders hohen Bedarf, mit dem Markt zu kommunizieren. Dieser Bedarf wird schnell zu einem sehr zeitaufwändigen Prozess, da komplexe Analysen mit wichtigen Marktkommunikationinhaltlichen Überschneidungen nicht selten mehrfach von unterschiedlichen Funktionen im Unternehmen erstellt werden. Die Folge sind arbeitsintensive Abstimmungsprozesse, Doppelarbeiten und im schlimmsten Falle Reputationsschäden.

Die Marktkommunikation ist ein zentraler Bestandteil der Aufgaben der Unternehmensleitung. Die Kommunikation muss jedoch konsistent an sehr unterschiedliche Stakeholder erfolgen.