PersonalcontrollingFür fast jedes Unternehmen sind Mitarbeiter zur wert- vollsten Ressource geworden. Gleichzeitig entfällt regelmäßig der höchste Anteil der Aufwendungen eines Unternehmens auf die Personalkosten. Vor diesem Hintergrund besteht über die klassische Personalverwaltung hinaus der Bedarf für Personal- entwicklung und Personalcontrolling. Das Personalwesen über- nimmt heute die Verantwortung für die Erhöhung der Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter durch fortwährende Aus- und Weiterbildung und bietet der Geschäftsleitung gleichzeitig Kenn- zahlen zur Steuerung des Personalbereichs entlang der Unter- nehmensstrategie. Zu unterscheiden sind dabei grundsätzlich:

  • Quantitative Kennzahlen wie Personalkosten, Personalkapazitäten, Fluktuation
  • Qualitative Informationen wie Mitarbeiterzufriedenheit oder Know-how Verteilung

Jenseits der konzeptionellen Aspekte stellt sich gerade in großen und dezentral organisierten Unternehmen häufig die Frage nach einer geeignetenKonsolidierungsplattform für Informationen aus den verschiedenen lokalen Personalwirtschaftssystemen. Häufig müssen diese dezentralen Systeme nicht nur technisch integriert, sondern auch inhaltlich harmonisiert werden. Neben der Betrachtung der Vergangenheit und des Ist-Zustands spielen auch Prognosen und Simulationen eine zunehmend wichtige Rolle für das Personalcontrolling.

Eine besondere Bedeutung kommt bei Berichtssystemen im Personalwesen dem Datenschutz zu. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) stellt unter anderem Anforderungen an die Erhebung, Verarbeitung und Speicherung personenbezogener Daten. In der Praxis sind daher klare Abstimmungen mit Personalräten und Datenschutzbeauftragten und effiziente Mechanismen für den Zugriffsschutz durch Rollen- und Berechtigungskonzepte für Personalkennzahlen notwendig.

Unsere Kompetenz
INFORMATION WORKS berät bei der Konzeption und Implementierung von Business Intelligence Lösungen für das Personalcontrolling. Nutzen Sie unsere Kompetenz zur Beantwortung wichtiger Steuerungsfragen im Personalcontrolling, wie z.B.:

  • Wie entwickeln sich die Personalkosten im Unternehmen? Sind Sondereinflüsse (z.B. Umstrukturierungen) erkennbar, die das Bild der Personalkosten verfälschen?
  • Wie entwickelt sich der Personalbestand nach Vollzeitkräften in Summe sowie bzgl. Alters- und Qualifikationsgruppen oder auch Hierarchiepositionen?
  • Wie hoch ist die Personaleffizienz im Fertigungsprozess oder wie hoch ist der Anteil der Personalkosten an den gesamten Herstellkosten?
  • Wie unterteilen sich die Personalkosten nach direkten Fertigungslöhnen und Personalgemeinkosten?
  • Wie ausgelastet ist die verfügbare Personalkapazität? In welchem Umfang wird Fremdpersonal eingesetzt und handelt es sich hierbei um Kapazitätsspitzen?
  • Wie stellt sich das Bild in den unterschiedlichen organisatorischen Einheiten dar?
  • Wie hoch ist die Anzahl der Frühfluktuationen von Führungskräften (<1 Jahr)?
  • Wie hoch ist die Anzahl qualifizierter Bewerber pro Stelle?

INFORMATION WORKS unterstützt Sie beim Aufbau eines umfassenden Personalcontrollings mittels Business Intelligence. Je nach Ausgangssituation und Zielsetzung berücksichtigt das Vorgehen:

  • Auswahl und Aufbau einer geeigneten Plattform für das Personalcontrolling
  • Definition einer Sicherheitsstrategie von Rollen- und Berechtigungsmodellen unter besonderen Aspekten des Datenschutzes
  • Identifikation der erforderlichen technischen und fachlichen Quellstrukturen
  • Konzeption für Harmonisierung und Mapping organisatorischer Stammdaten
  • Erstellung eines Kennzahlen- und Berichtskatalogs entlang individueller Anforderungen
  • Implementierung der Data Warehouse Struktur für das Personalcontrolling
  • Design und Umsetzung rollenspezifischer Analysen und Berichten – von der strategischen Unternehmenssteuerung bis zu operativen HR Kennzahlen

Für nähere Informationen zur Ausgestaltung Ihrer Business Intelligence Systeme im Bereich Personal: Sprechen Sie uns an.

Agile Controlling

Unternehmen sind heute mit einer nie dagewesenen Dynamik konfrontiert. Statische Controlling Konzeptionen und –systeme sind hier regelmäßig überfordert. Laufend müssen Umfeldparameter in Szenarien geprüft und alternative Strukturen durchgerechnet werden. Das Standardberichtswesen wird zur Ausnahme, die ad-hoc Analyse die Regel. Hochintegrierte IT-Systeme erweisen sich oft als zu starr. Feste Releasezyklen großer Bestandssysteme in Finanzbuchhaltung, Konsolidierung und Management Accounting lassen schnelle Änderungen kaum noch zu. Komplexe Systemabhängigkeiten sind oft schwer zu bewerten und machen flexible Anpassungen praktisch unmöglich.

Das Ergebnis: Wichtiges Wissen des Controllings fliesst nicht in das Berichtswesen ein. Doch die Prinzipien, Methoden und Werkzeuge des Agile Controlling schaffen hier Abhilfe.