BankenHeterogene Auswertungssysteme, die oft historisch gewachsen sind, bestimmen den Analysealltag im Bankbetrieb. Eine integrierte Auswertungssicht zur Gesamtbanksteuerung existiert i.d.R. nicht. Aktuelle Entwicklungen wie Basel II/III, IFRS oder auch erhöhte Analysenotwendigkeiten z. B. zur Erkennung von Geldwäscheverdachtsfällen erzwingen zusätzlich, diese Situation zu überdenken. Daraus entstehen Anforderungen an den Aufbau einer integrierten Analyse- datenbank für das gesamte Bankhaus. Diese Analysedatenbank ist die geeignete Plattform, auf der heutige und zukünftige Informationssysteme aufgesetzt  werden können. Die Lösung für eine integrierte Perspektive auf Controlling relevante Daten der Bank ist eine fachbereichsübergreifend integrierte Analysedatenbank. Kurz: Ein Data Warehouse Gesamtbanksteuerung. Dieses Ziel kann schrittweise erreicht werden, wobei INFORMATION WORKS folgende Vorgehensstrategie vorschlägt:

1. Ist Analyse
Grundsätzlich ist der Situation Rechnung zu tragen, dass heute bereits eine Vielzahl wichtiger Informationssysteme in jeder Bank existieren. Jede Initiative zum Aufbau von Data Warehouse Lösungen muss sicherstellen, dass bestehende Funktionen erhalten und idealerweise ausgebaut werden. Hierzu sind im Rahmen der Ist Analyse das Funktionsspektrum, unterstützte Benutzerrollen, Datenstrukturen wie auch die zur Datenveredelung eingesetzten Datenbereitstellungsprozesse zu erheben.

2. Rahmenkonzept
Das Soll Konzept ist eng an der verfolgten Unternehmensstrategie des Bankhauses auszurichten. Unabhängig von diesen individuell auszugestaltenden Parametern sollten jedoch die herrschenden Best Practice Ansätze der Data Warehouse Gestaltung berücksichtigt werden. Dazu gehört eine Ebenenarchitektur aus Core Data Warehouse und Data Marts. Das Core Data Warehouse bildet die bankweit integrierte Sicht auf die auszuwertenden Datenbestände. Das Core Warehouse ist strukturell auf eine  saubere Verwaltung dieser integrierten Sicht ausgerichtet. Für die unterschiedlichen fachbereichsspezifischen Sichten werden sog. Data Marts eingerichtet. Diese Data Marts erlauben Fachbereichen wie Controlling oder Vertrieb den performanten Zugriff auf thematisch geordnete Analysedaten. Das Core Warehouse wird durch einheitliche Extraktions-, Transformations- und Beladungsroutinen gefüllt. Betriebswirtschaftliche Datenveredelungen werden so an einer Stelle der Architektur einheitlich durchgeführt. Bankweit übergreifende Betrachtungseinheiten wie z.B. die Bankkunden werden für alle Auswertungsapplikationen einheitlich bereitgestellt.

3. Projekte
Projekte werden in Abstimmung mit den inhaltlichen wie technischen Vorgaben des Rahmenkonzeptes entwickelt. Die Einzelprojekte zielen dabei auf definierte Anforderungen der Fachbereiche wie Vertrieb, Controlling oder Privatkundenbetreuung. Sie füllen jeweils einen Teil des Rahmenkonzeptes durch konkrete Umsetzungs- und Entwicklungsschritte aus. So werden Insellösungen vermieden. Schritt für Schritt wird entlang einer abgestimmten Gesamtarchitektur das Data Warehouse Gesamtbanksteuerung aufgebaut.

INFORMATION WORKS setzt bei der Beratung konsequent die Best Practices der Beratungsframeworks metaWORKS® BI Reference Library und etlWORKS ein.

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Publikationen
Aktiv statt retrospektiv: Kreditportfoliosteuerung bei der HypoVereinsbank (PDF)
Einführung einer Enterprise-BI-Plattform bei der CreditPlus Bank AG (PDF)
Basel II konformes Data Warehouse bei der CreditPlus Bank AG (PDF)

Zentrales Vertriebsreporting bei der CreditPlus Bank AG (PDF)

Eine erfolgreiche Vertriebssteuerung ist ohne aktuelle Informationen zu Anfragen, Vertragsabschlüssen und konkreten Potentialindikatoren nicht möglich. Die Erstellung der erforderlichen Auswertungen muss dabei schnell und effizient erfolgen. Unter diesen Gesichtspunkten war für die CreditPlus Bank AG ein zentrales, standardisiertes und skalierbares Berichtswesen zu konzipieren und zu implementieren. Dieses sollte das bestehende Berichtswesen auf Basis von Listenauswertungen aus operativen Systemen ablösen.