In Zeiten wachsenden Wettbewerbs, schrumpfender Renditen, umfangreicher werdender Reportinganforderungen sowie vielfältiger Vorgaben durch Normen und Gesetze nationaler und internationaler Regulierungsbehörden, wird es für Unternehmen immer herausfordernder, ihre BI-Ressourcen optimal und effizient zu nutzen.

Optimal und effizient?

Anforderungen im regulatorisch getriebenen Berichtswesen werden oft als „lästige Pflicht“ wahrgenommen. Insbesondere, wenn ein konkreter Mehrwert einer angeforderten BI-Lösung nicht über eine "de jure"- Erfüllung der Regularien hinauszugehen scheint. Es besteht immer die Gefahr, dass derartige Anforderungen mit  „so wenig Aufwand wie nötig" erfüllt werden und der Fokus primär auf die Revisionskonformität und Prüfungssicherheit gelegt wird.  Dies erscheint vor dem Hintergrund permanenten Kostendrucks und knapper Ressourcen oft als optimal - zumindest aber als hinreichend.

Baut Ihr regulatorisches Reporting Mauern auf oder ab?Wenig betrachtet wird ein möglicher positiver Impact regulatorischer BI-Projekte auf andere Bereiche der Unternehmens-BI, z. B. die: 

  • Erweiterung des Informationsangebotes über das DWH,
  • Optimierung inzwischen nicht mehr aktueller Prozessen,
  • Schärfung von Rechten, Rollen oder Zuständigkeiten oder die
  • konsequente Nutzung oder  Ausbau von Unternehmensstandards.

Die Frage, ob z. B. neue Kennzahlen oder implementierte Prozesse und Verfahren auch für andere Organisationseinheiten im Unternehmen interessant wären, stellt sich - wenn überhaupt - oft erst nach Umsetzung.

Regulatorisches Reporting kann Werte generieren.

 
Die Grundsatzanforderungen an IT-Prozesse durch regulatorische Vorgaben (sei es durch Solvency II, Basel II, IFRS, o.ä.) an das Datenmanagement sind in der Regel:

  • angemessene Aktualität und
  • Vollständigkeit der Daten,
  • hinreichende Datenverfügbarkeit,
  • Sicherstellung von Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit,
  • angemessene Datenqualität und hohe Datenkonsistenz sowie
  • die Forderung nach Transparenz und Dokumentation in den Abläufen.

Diese Vorgaben sind in der Finanzbuchhaltung lange Standard (siehe z.B. "Die Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme" - GoBS), werden aber erfahrungsgemäß nicht konsequent auf andere zentrale Datenquellen - wie zum Beispiel das Data Warehouse des Unternehmens - angewendet.

Die Herausarbeitung von Mehrwerten muss nicht aufwändig oder teuer sein.

Sie haben im Rahmen Ihrer regulatorischen BI-Projekte unternehmensspezifische Lösungsansätze passgenau für Ihre Organisation entwickelt und implementiert. Eine Adaption dieser Lösungen auf Ihre Gesamt-BI findet oft nicht oder nur teilweise statt. Somit werden Chancen auf Mehrwertgenerierung z.B. durch die Belieferung weiterer Nutzerkreise, Erhöhung der Betriebssicherheit durch Etablierung neuer Verfahren und Standards unnötig verschenkt.

Ein Post Implementation Review (P.I.R.) kann Ihnen helfen, Ihre gewonnenen technischen, fachlichen und organisatorischen Erkenntnisse weiteren Organisationseinheiten  in Ihrem Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Bewährte Verfahren können bei zukünftigen Umsetzungen berücksichtigt und so schrittweise neue Unternehmensstandards entwickelt werden. Die zukünftige Erarbeitung, Pflege und Multiplikation neuer Standards innerhalb Ihres Unternehmens könnte man z. B. in einem Business Intelligence Center ansiedeln.

 Post Implementation Review: Schrittweise Ziele, Handlungsfelder und Lösungsmöglichkeiten identifizieren. Post Implementation Review: Schrittweise Ziele, Handlungsfelder und Lösungsmöglichkeiten identifizieren.


Kleine Schritte führen zum Erfolg.

Der Gesetzgeber hält sich in der Regel mit konkreten organisatorischen und technischen Handlungsempfehlungen zurück. Dies liegt auch daran, dass es kaum Standardlösungen gibt, die wirklich out-of-the-box - quasi universal - für jedes Unternehmen und jede BI-Anforderung gelten.

Innerhalb eines P.I.R. erarbeiten wir gemeinsam mit Ihrem Projektteam eine Übersicht positiver Erkenntnisse und erkannter Handlungsfelder aus ihren regulatorischen BI-Projekten. Im Rahmen von Workshops und Interviews mit Vertretern aus Fach-, IT- und Zentralbereichen werden Projekterkenntnisse auf ihr Potential hin untersucht, bewertet und einer Entscheidung der verantwortlichen Führungskräfte zugeführt. Mit

  • pragmatischen Lösungsansätzen,
  • zielgerichtetem und methodischem Vorgehen,
  • Workshops und Interviews,
  • Best Practice Templates und Checklisten sowie
  • erfahrenen und anerkannten BI-Experten

stellen wir sicher, dass sich Analysen und konkrete Handlungsempfehlungen auf Ihr Unternehmen und auf die von Ihnen festgelegten Schwerpunkte konzentrieren. Unser Ziel ist eine praxisgerechte Lösung und keine interne Überregulation.

INFORMATION WORKS, seit über 20 Jahren spezialisiert auf Business Intelligence, hilft Ihnen mit seinem erprobten Methodenkatalog metaWORKS®  BI-Reference Library, die entscheidenden Hebel für wertorientierte Business Intelligence Lösungen in ihrem Unternehmen zu identifizieren und zu nutzen.

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