Die Offenlegung im Rahmen der Finanzberichterstattung ist in hohem Maße reguliert. Grundlage sind neben deutschen Normen wie HGB und KontraG zunehmend die internationalen Rechnungslegungsvorschriften des IFRS sowie des US-GAAP. Unternehmen, die der Verpflichtung zur Berichterstattung als Konzern unterliegen müssen zudem die dafür notwendigen, umfangreichen prozessualen und technischen Voraussetzungen erfüllen, um den oft zahlreichen, externen Adressaten Fragen zur ökonomischen  Entwicklung des Konzernes als wirtschaftlicher Einheit zu beantworten, wie zum Beispiel:

  • Welche Entwicklung hat der Konzern als Ganzes in der abgelaufenen Berichtsperiode gezeigt?
  • Welche Segmente haben welches Ergebnis gezeigt, aufgrund welcher Ertragsquellen und Kostenentwicklungen?
  • Welchen Beitrag haben einzelne Konzerngesellschaften zum Cash Flow Statement geleistet?
  • Welcher Ertragsausblick kann Eigentümern und  Finanzanalysten gegeben werden?

Die hierfür erforderlichen Systeme der Finanzbuchhaltung, Datensammlung, Konsolidierung und Berichtserstellung bilden insbesondere in Konzernen mit einer Vielzahl Tochtergesellschaften und auch Teilkonzernen eine komplexe Systemkette. Die Verarbeitung in dieser Systemkette erschwert typischerweise die valide Beantwortung von Fragen, die über den automatisiert erhobenen Buchungsstoff hinausgehen. Einige Beispiele hierfür sind:

  • Wie hat sich das Unternehmen entwickelt, bereinigt um Mergers & Acquisitions Aktivitäten im Betrachtungszeitraum (organische Unternehmensentwicklung)?
  • Wie hat sich die internationale Geschäftstätigkeit entwickelt, wenn Währungskursschwankungen heraus gerechnet werden?
  • Welchen Einfluss hatten Restrukturierungsaktivitäten auf das Unternehmensergebnis?
  • Welche besonderen Sachverhalte haben sich nach Finanzabschluss materialisiert, sind jedoch bedeutsam zur Einschätzung der Vermögens- und Ertragslage (Sondereffekte)?

Oft können Aussagen hierzu nicht direkt aus den Systemen der Finanzbuchhaltung gewonnen werden, da diese stets den tatsächlichen Buchungsstand zum Stichtag abzubilden haben. Business Intelligence Systeme können hier einen wertvollen Beitrag leisten.

Unsere Kompetenz
INFORMATION WORKS berät Kunden unterschiedlichster Größen und Branchen bei der Implementierung sinnvoller Business Intelligence Systemkomponenten im Prozess der externen Berichterstattung. Die Beratungsleistung umfasst dabei:

  • Prozessaufnahme mit den Beteiligten aus Accounting, Controlling und IT, ggf. unter Hinzuziehung der Ansprechpartner aus Tochterunternehmen
  • Identifikation von Ansatzpunkten zur Prozessverbesserung durch Business Intelligence (z.B. manuelle Anreicherungen inkl. Logging, Kommentierungen, Automatisierte, fachbereichsseitiger Start des Datenloads für die Berichtsumgebung nach Freigabe des Abschlusses)
  • Erarbeitung einer Soll-Systemlandkarte mit sowie eines Soll-Prozessmodelles

KonzernberichterstattungINFORMATION WORKS bietet eine Best Practice Vorgehen der Prozessanalyse welches sicherstellt, dass Analyse- und Konzeption bereits in einer frühen Phase transparent sind und offen mit den notwendigen Kompetenzträgern diskutiert werden können. Prozessanpassungen werden vor dem Hintergrund der notwendigen Systemunterstützung diskutiert, wodurch sowohl Änderungsnotwendigkeiten an der bestehenden Systemkette sichtbar werden als auch Ergänzungspotentiale dieser Systemkette durch Business Intelligence Anwendungskomponenten. Durch die Implementierungskompetenz von INFORMATION WORKS ist ferner sichergestellt, dass konzipierte Lösungen jederzeit umsetzbar sind. Auf Wunsch bieten wir Ihnen diese Umsetzung auch gerne als weiteres Leistungspaket an, so dass Konzernabschlussprozesse besser werden.

Leistungsangebot: Quick Check BI Strategie und GovernanceBI Strategie

Business Intelligence gehört heute zu den unverzichtbaren Steuerungssystemen eines jeden Unternehmens. Die bewusste Ausgestatung der BI Organisation steckt allerdings oft noch in den Kinderschuhen. Die Folge sind Unklarheiten in den Zuständigkeiten bei Entwicklung und Betrieb, der BI Bebauung oder der BI Technologieauswahl. Im Ergebnis wird BI entweder überhaupt nicht organisiert oder aber als Teil einer standardisierbaren IT überreguliert. Die Folge sind eine Vielzahl unabgestimmter Dateninseln in den Fachbereichen oder starre zentralistische Data Warehouse Strukturen. Die wirtschaftliche Bereitstellung konsistenter Steuerungsinformationen bleibt dabei stets auf der Strecke. Zum Angebot.

Risiko-Informationspool für Solvency II

Durch die Anforderungen aus Solvency II wird die Thematik eines integrierten Risikomanagements für Versicherungsunternehmen immer aktueller. Voraussetzung und oftmals auch Hürde ist hierbei eine saubere und risikoadäquate Datenbasis. Damit rückt der Aufbau eines unternehmensweiten Risiko-Informationspools mit integrierten Datenhaushalten aus allen Bereichen in den Fokus. Auf diesen Informationspool setzen dann spezialisierte Modellierungswerkzeuge des Aktuariates auf. Eine übergreifende Risikosicht auf das gesamte Versicherungsunternehmen wird dann auf dieser konsistenten Datengrundlage mittels Dynamischer Finanzanalyse (DFA) erzeugt.