BI für Aufsicht und ComplianceNeue gesetzliche Vorschriften, steigende Erwartungen von Stake- und Shareholdern, aber auch freiwillige Richtlinien stellen Unternehmen vor immer größere Herausforderungen. Insbesondere die IT ist gefordert, den immer komplexeren und dynamischen Compliance- Anforderungen gerecht zu werden, Dateninseln zu beseitigen und eine unternehmensweit sichere, transparente und jederzeit dokumentierbare Einhaltung aktueller Bestimmungen zu gewährleisten.
Mit allen damit verbundenen Risiken: Versäumnisse oder „Fehler im System“ können ernsthafte Folgen haben und neben der Schädigung des guten Rufes sogar zur Haftbarmachung der Geschäftsleitung führen. Im Rahmen von BI-Governance unterstützt INFORMATION WORKS Ihre Compliance-Beauftragten,
BI-Verantwortlichen und Fachbereiche bei der Einhaltung und Umsetzung branchenspezifischer und branchenübergreifender Compliance-Anforderungen – auf Strategie-, Fach- und Implementierungsebene. Auf Basis Ihrer Geschäftsstrategie definieren wir die Voraussetzung für sichere und kosteneffiziente Business Intelligence-Prozesse und setzen sie in ein verlässliches regulatorisches Reporting um, z.B. in der Konzernberichterstattung.
Dazu gehört die Berücksichtigung spezifischer Vorgaben z.B. für Banken, Versicherungen oder die Pharmaindustrie – Stichwort Basel, Solvency, Sarbanes-Oxley-Act oder MaRisk – genauso wie die Einhaltung branchenübergreifender Regelungen gemäß KontraG oder Bundesdatenschutzgesetz.

Business Intelligence für die externe Berichterstattung im Konzern

Die Offenlegung im Rahmen der Finanzberichterstattung ist in hohem Maße reguliert. Grundlage sind neben deutschen Normen wie HGB und KontraG zunehmend die internationalen Rechnungslegungsvorschriften des IFRS sowie des US-GAAP. Unternehmen, die der Verpflichtung zur Berichterstattung als Konzern unterliegen müssen zudem die dafür notwendigen, umfangreichen prozessualen und technischen Voraussetzungen erfüllen, um den oft zahlreichen, externen Adressaten Fragen zur ökonomischen Entwicklung des Konzernes als wirtschaftlicher Einheit zu beantworten.

Risiko-Informationspool für Solvency II

Durch die Anforderungen aus Solvency II wird die Thematik eines integrierten Risikomanagements für Versicherungsunternehmen immer aktueller. Voraussetzung und oftmals auch Hürde ist hierbei eine saubere und risikoadäquate Datenbasis. Damit rückt der Aufbau eines unternehmensweiten Risiko-Informationspools mit integrierten Datenhaushalten aus allen Bereichen in den Fokus. Auf diesen Informationspool setzen dann spezialisierte Modellierungswerkzeuge des Aktuariates auf. Eine übergreifende Risikosicht auf das gesamte Versicherungsunternehmen wird dann auf dieser konsistenten Datengrundlage mittels Dynamischer Finanzanalyse (DFA) erzeugt.