WerkzeugauswahlIm Rahmen von Entwicklungsprojekten dispositiver Informationssysteme werden typischerweise spezialisierte Datenmanagement- und Programmierumgebungen eingesetzt. Der Vorteil dieser Umgebungen liegt in der höheren Produktivität bei der Realisierung, da bereits zahlreiche vordefinierte Bausteine und Infrastrukturkonstrukte konfigurationsbereit vorliegen. Problematisch ist diese Spezialisierung / Standardisierung allerdings aufgrund der Einschränkungen in der Entwicklungsflexibilität.

Die Aufgabe ist, durch strukturierte Vorgehensweisen eine rational begründbare Werkzeugentscheidung herbeizuführen, die definierten fachlichen und technischen Anforderungen gerecht wird.


Unsere Kompetenz
INFORMATION WORKS bietet seinen Kunden umfassende Unterstützung in allen Phasen der Werkzeugauswahl. Im Einzelnen:

1. Unternehmensindividuelle K.O.-Kriterien
In dieser frühen Phase werden Kriterien definiert, die schnell den möglichen Lösungsraum einschränken, so daß der Aufwand für die nachfolgenden Arbeitsschritte reduziert wird. Typische K.O.-Kriterien sind Unternehmensstandards im Hinblick auf Betriebssysteme für Clients und Server, besondere Anforderungen an die betriebswirtschaftliche oder statistische Funktionsbibliothek oder die Notwendigkeit der Verarbeitung von Massendaten.

2. Marktrecherche und Vorauswahl
Hier wird auf Basis formeller und informeller Anbieterkontakte und Expertengespräche sowie durch Sichtung von Studien und Veröffentlichungen eine Vorauswahl der in Frage kommenden Umgebungen anhand der K.O.-Kriterien getroffen.

3. Definition eines detaillierten Anforderungskataloges
In dieser dritten Phase werden detaillierte Anforderungen aus Sicht der Anwender, des IT-Managements und der Entwicklungsbereiche ermittelt. Anforderungsgruppen sind z.B. Hardware / Systemsoftware, Datenhaltung und -zugriff, Anbieterprofil, Sicherheit, Entwicklungskomfort und Support durch den Anbieter.

4. Produktspezifische Leistungsprofile
In diesem Arbeitsschritt werden die Umgebungen der Vorauswahl unter 2. mit ihren Leistungsprofilen dem Anforderungsprofil unter 3. gegenüber gestellt.

5. Abschlußbewertung und Entscheidung
In dieser abschließenden Phase werden die Einzelmerkmale der Produktumgebungen standardisiert benotet und zu Gesamtbewertungskennzahlen verdichtet. Anschließend ist eine Gewichtung der Anforderungen durchzuführen. Zur Validierung von Entscheidungen können zusätzlich Sensitivitätsbetrachtungen durchgeführt werden.

Die gesamte Beratung erfolgt vor dem Hintegrund umfassender Realisierungserfahrungen mit unterschiedlichen Umgebungen und in enger Abstimmung mit Herstellern und Analysten. Zur näheren Abstimmung des Vorgehens sprechen Sie uns gerne an.