Die Feinspezifikation der Anforderungen (FSA) dient der Detaillierung der Analyseanforderungen aus Fachbereichssicht. Entscheidend ist dabei neben der Vollständigkeit dieser Anforderungsdefinition, dass auf Grundlage der hier erarbeiteten Dokumentation ein zutreffendes technisches Design abgeleitet werden kann. Um die Vollständigkeit der Anforderungsdefinition sicherzustellen müssen die verwendeten Methoden präzise und für nicht-technische Ansprechpartner im Fachbereich verständlich sein. Die Überleitbarkeit in das technische Design erfordert darüber hinaus die Durchgängigkeit der erhobenen Spezifikationen in technische Design Artefakte. Diese Durchgängigkeit ist auch deshalb von entscheidender Bedeutung, da auf dieser Grundlage die Machbarkeit der Detailanforderungen und deren Umsetzungsaufwände korrekt abgeschätzt werden können. Schließlich kann so auch sichergestellt werden, dass die Erwartungshaltung der Projektsponsoren erfüllt werden kann.

Unsere KompetenzAmforderungsanalyse gro
INFORMATION WORKS verfügt über umfassende Erfahrungen bei der systematischen Anforderungsanalyse. Hierzu werden diverse, praxiserprobte Methoden eingesetzt, die INFORMATION WORKS in der metaWORKS® BI Reference Library aus Projekterfahrungen zusammengetragen hat. Methoden für die Feinspezifikation der Anforderungen umfassen z.B.:

  • Informationsbedarfsanalyse mittels Critical Success Factors Method und Critical Processes Method inkl. Workshop-Techniken, teilstrukturierte Interviews sowie Fragebögen und Formulare.
  • Plastische Assoziationstechniken zur Unterstützung der Fachbereiche bei der Beantwortung von Fragen zum Informationsbedarf entlang von Steuerungsfragen
  • Templates für Kontextmodelle zur initialen Anforderungsaufnahme für Geschäftstreiber, Steuerungsfragen und Entscheidungsfelder
  • Systematische Business Glossarien inkl. Dimensionen, Kennzahlen und Methodiken zur Aufnahme von Granularitätsfestlegungen
  • Report Templates für die Definition des Berichtsaufbaus aus Sicht des Endanwenders
  • Konzeptionelle Modelle für die Abstimmung der Analysedaten, hier nutzen wir etablierte Methoden wie z.B. Information Packaging, Subjekt Modelle, Data Warehouse Bus Matrix, Fact-Qualifier-Methode

Durch Integration dieser und anderer Methodiken mit weiterführenden Methoden des technischen Designs z.B. in den Phasen der Datenmodellierung, der Quellsystemanalyse oder des Datenintegrationsdesigns ergibt sich ein systematisches und konsistentes Projektvorgehen bis hin zur Inbetriebnahme. Sie wünschen nähere Informationen zum methodischen Vorgehen in Business Intelligence Projekten? Sprechen Sie uns an.

Agile Business Intelligence

Agile Business Intelligence ist aktuell in aller Munde. Ziel ist stets, Anforderungen des Fachbereiches schneller zu erfüllen, als dies mit herkömmlichen Entwicklungsverfahren möglich erscheint. Was jedoch unter agiler BI zu verstehen ist und wie sich diese Verfahren von den im Data Warehousing etablierten Vorgehensweisen unterscheiden, darüber herrscht im Markt wenig Klarheit. So werden oft schrittweise, inkrementelle Vorgehensprinzipien oder auch Ansätze des Prototypings gerne als „agil“ bezeichnet. Solche Umetikettierungen bekannter Methoden stiften jedoch keinen Nutzen. Zur Schaffung eines Marktstandards für das Verständnis von agiler BI hat der TDWI Germany e.V. (TDWI = The Data Warehouse Institute) daher eine Arbeitsgruppe gegründet, welche bereits geeignete Definitionen vorgelegt hat. INFORMATION WORKS wirkt maßgeblich mit in der Arbeitsgruppe des TDWI Germany e.V.